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Donnerstag, 14.September 2006, Kairo

Wir fahren mit einem Mietwagen nach Kairo. Mittag gehts los. Angenehm, mit Klimaanlage. Wenn nur diese Holperschwellen nicht wären. Sie sollen die Geschwindigkeit niedrig halten, tun sie auch erfolgreich. Höchstgeschwindigkeit ist sowieso 80 km/h. Und damit kommt man sich schon vor wie bei uns mit 150 km/h. Gerade als ich seitlich aus dem Fenster schau und die Landschaft betrachte übersieht Hatem so eine Schwelle und fährt mit knapp 70 Sachen drüber.
Yamina und mich hat's ganz schön aus den Sitzen gehoben, ich knalle leider mit dem Kopf voll ans Autodach, unvorbereitet. Ein lauter Schimpfer meinerseits hallt durch's Auto, gut, dass mich meine Schwiegermama nicht versteht.
In Kairo treffen wir eine deutsche Freundin, die seit Jahren in Ägypten lebt. Wir haben ihr aus Deutschland was mitgebracht. Wir treffen uns im Harries Café in Medan El Korba in der Bagdad Street. Paläste säumen die Straßen. Es ist sauber. Ich betrachte die Passanten. Viele blondgefärbte Ägypterinnen ohne Kopftuch hier. Was für ein Unterschied zu Zagazig. Dort sieht man am Tag vielleicht eine Frau ohne Tuch, und in zunehmendem Maße Vollverschleierte, also mit Gesichtsschleier, wo oft nur noch ein Augenschlitz offen ist, oder gar nichts.
Ein Hauch von Moderne weht durch die Straße, das tut gut. Nur Nildelta geht nicht auf Dauer.
Die anschließenden Verwandtenbesuche sind für mich anstrengend. Stocksteif auf dem Sofa sitzend, lächelnd, kaum etwas verstehend..........langweilig für Yamina und mich. Stunden vergehen. Wir besuchen zwei Familien in Heliopolis, sie wohnen im gleichen Haus. Laufend wird uns Süßkram zu Essen angeboten, ich lehne lächelnd ab, dankeschön.
Danach geht es raus aus Kairo nach Al Rehab, einer modernen Trabantenstadt, closed area. Nur durch ein bewachtes Portal kann man in die Stadt einfahren. Ich habe mich kurzfristig mit einer Bekannten aus einem ägyptisch-deutschen Internetforum verabredet, wir treffen uns, lernen uns kennen und schlendern durch den Souk. Wir verbringen angenehme 2 Stunden bis unsere Fahrt weiter geht zum nächsten Verwandtenbesuch. Inzwischen ist es nach 22.OO Uhr. Erst gegen Mitternacht und einer Irrfahrt durch Kairos Straßen und Gassen kommen wir bei Hatem's Onkel an. Wir bleiben eine Stunde. Yamina ist bereits sehr müde, kuschelt sich im Auto bei mir ein und schläft. Ich trau mich nicht, die Augen zu schließen, passe nun auf alle Schwellen auf der Straße auf. Erst gegen 3.00 Uhr sind wir wieder in Zagazig.
23.9.06 13:53
 


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